Rezension: Wolf Alice - Creature Songs EP | AMuBlo - Alternative Music Blog

Rezension: Wolf Alice - Creature Songs EP

Wolf Alice - Creature Songs EP
In ihrer Heimat England wird die Band Wolf Alice schon länger durch sämtliche Medien gehyped. Nachdem das Quartett im letzten Jahr die Debüt-EP Blush veröffentlicht hat, scheint es mit seiner aktuellen EP Creature Songs auch in Deutschland angekommen zu sein.

Die darauf enthaltenen vier Tracks im typischen Indiepop-Sound fallen insgesamt durch eingängige Parts und schlicht gehaltene Texte auf. Das Potenzial dreckiger und kantiger zu klingen, wird durch diese Kombination leider verschenkt, worüber selbst die Grunge-Anleihen des erfolgsversprechenden Openers Moaning Lisa Smile und des Folgetracks Storms nicht hinwegtäuschen können. Die ruhigeren Songs Heavenly Creatures und We’re Not The Same folgen prinzipiell dem gleichen Schema.

Aber gerade dieser Unkompliziertheit verdankt es Creature Songs auch, sich bestens als Soundtrack für entspannte Sommertage zu eignen. Ideal um die Musik laut aufzudrehen und einfach mal den Kopf freizubekommen. Viel Spaß!
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"Sometimes I'm lost in black and white. May I look good in technicolor? Sometimes I'm smart and sometimes I play the fool. Teach me the rules! So I can understand the game." (from Hand = Take by Les Immer Essen)