Rezension: Augustines - Augustines | AMuBlo - Alternative Music Blog

Rezension: Augustines - Augustines

Augustines - Augustines
Drei Jahre nach Erscheinen ihres melancholischen Debütalbums Rise Ye Sunken Ships legen Augustines, die sich damals noch We Are Augustines nannten, ihr gleichnamiges zweites Album vor.

Mit Augustines erhält man eine Mischung aus Arcade Fire, The Lumineers und Mumford & Sons, die dennoch sehr eigenständig klingt. Die Songs Cruel City, This Ain't Me und Nothing To Lose But Your Head sind wohl die eingängigsten Stücke der CD und dürften ebenso in Indie-Discos großen Anklang finden.

Auch die Fans ruhigerer Klänge werden auf dem Album fündig. Hier sei insbesondere das epische Stück The Avenue erwähnt, welches durch das Cello im Hintergrund besonders hervor sticht. Augustines klingt insgesamt besser produziert als sein Vorgänger, was sicher auch dem Co-Produzenten Peter Katis zu verdanken ist, der unter anderem schon illustren Musikgruppen wie Interpol oder The National bei ihren Veröffentlichungen behilflich war.

Im Digipak-Format enthält Augustines ein auffaltbares Booklet auf dem Orte dargestellt sind, in denen die Band bereits aufgetreten ist. Das Cover zeigt die Bandmitglieder hellwach und in die Zukunft schauend, was in Anbetracht der musikalischen Weiterentwicklung der drei Jungs aus Brooklyn sehr stimmig scheint. Die eingangs erwähnte Melancholie ihres Debütalbums tritt auf ihrem zweiten Album eher in den Hintergrund, was der Song Don't You Look Back mit seinem immer rasanter werdenden Rhythmus am deutlichsten erkennen lässt. Stillstand sieht jedenfalls anders aus.
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